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HypoVereinsbank Underperformer 29.08.2005
LRP
Olaf Kayser, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, stuft die Aktie der HypoVereinsbank (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) unverändert mit "Underperformer" ein.
Am Freitag habe UniCredit das offizielle Übernahmeangebot für die HypoVereinsbank (HVB) vorgelegt. Demnach solle die HVB als Geschäftsbank fortgeführt werden (Bestandsgarantie). Allerdings sei die Aufspaltung in fünf rechtlich selbstständige Aktiengesellschaften (nach den jeweiligen Geschäftssparten) möglich, sofern übergreifende Geschäftsbelange dies erfordern würden. Derzeit würden solche Pläne von UniCredit allerdings nicht verfolgt. Ein Verkauf einzelner Geschäftssparten sei tendenziell ausgeschlossen, könne allerdings bei einer Mehrheit von 19 der 24 Verwaltungsratsmitgliedern der UniCredit dennoch erfolgen. Da in diesem Gremium 8 HVB-Mitglieder sitzen würden, wäre ein Verkauf ohne Zustimmung der HypoVereinsbank nicht möglich.
Weitere Details der Offerte seien, dass UniCredit 5 eigene Aktien für eine HVB-Aktie biete und das Umtauschangebot bis 10. Oktober und nur dann gelte, wenn mindestens 65% der HVB-Aktien getauscht würden. Es gebe auch keinen Beherrschungsvertrag innerhalb von fünf Jahren und kein Delisting.
Die Analysten der LRP würden Investoren empfehlen das Angebot von UniCredit anzunehmen oder ihre Aktien zuvor über die Börse zu verkaufen. Denn sie würden nicht erwarten, dass UniCredit das Angebot nachbessere, und bei einem Scheitern der Übernahme (Umtauschquote kleiner als 65%) sei mit einem größeren Kursrückschlag zu rechnen.
Die Analysten der LRP bestätigen ihre "Underperformer"-Empfehlung für die Aktie der HypoVereinsbank.
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